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Branchenentwicklung

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Konjunkturbeobachtung und Analyse der Branchenentwicklung in der Metall- und Elektroindustrie Sachsen

Die Weltwirtschaft wächst weiterhin kräftig. Zu den dynamischsten Gebieten gehören Asien (und hier v. a. China) und Osteuropa. Die USA profitieren von einer günstigen Demografie sowie starken fiskalischen Impulsen durch massive Steuersenkungen und geplante Ausgabenerhöhungen des Staates. Europas derzeitiges Wachstum ist in dieser Hinsicht unterdurchschnittlich. Angesichts der vergangenen Jahre, die von der Eurokrise geprägt waren, darf ein moderates Wirtschaftswachstum jedoch schon als bescheidener Erfolg interpretiert werden. Für die kommenden Jahre wird mit einem schrittweisen Rückgang der Wachstumsraten gerechnet. Größte Risiken sind neben einer hohen Verschuldung in vielen Ländern, insbes. China, der aufkeimende Protektionismus.

 

Deutschland konnte durch seine starke Einbindung in den Welthandel von dem guten weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren. So erlebt das Land derzeit ein anhaltendes Wirtschaftswachstum, das auch aus historischer Perspektive ein Novum darstellt. Die Wirtschaftsleistung Sachsens entwickelt sich seit einigen Jahren parallel zur gesamtdeutschen. Dies bedeutet jedoch, dass der Aufholprozess zu den Alten Bundesländern zum Stillstand gekommen ist. Hauptgründe sind eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur und eine abnehmende Bevölkerung. Um an die vormalige Entwicklung überdurchschnittlicher Wachstumsraten wieder anknüpfen zu können, muss Sachsen seine traditionellen Stärken wie das leistungsfähige Bildungssystem, die starke technische Ausrichtung der Berufs- und Hochschulausbildung und die hohen Investitionsquoten wieder stärker in den Blick nehmen.

Der Arbeitsmarkt in Sachsen konnte von der guten Wirtschaftsentwicklung enorm profitieren. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten allein seit 2010 um über 150.000 auf rd. 1,6 Mio. Personen (Sep. 2017). Die Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent (Apr. 2018). Damit ist sie so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr und unterschreitet sogar bereits die Quote einiger westdeutscher Bundesländer. Diesem erfreulichen Befund steht jedoch ein zunehmender Fachkräfteengpass gegenüber, der sich besonders bei Facharbeitern – der für Sachsen wichtigsten Berufsgruppe – bemerkbar macht. Nimmt man die Zahl der Arbeitslosen je offener Stelle (Arbeitslosen-Vakanz-Verhältnis, AVV) zum Gradmesser, wird deutlich, dass dies in besonderer Weise auf die Berufe zutrifft, die in der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) relevant sind, zutrifft. Dort wird der kritische AVV-Wert von eins bereites unterschritten. D. h. es gibt mehr offene Stellen als (potenzielle) Bewerber.

Dank der Steigerung ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit waren die sächsischen M+E-Betriebe in der Lage, ein starkes Wachstum der Arbeitnehmerverdienste zu ermöglichen. So stiegen die Verdienste über alle Leistungsgruppen hinweg allein seit 2010 deutlich um über 30 Prozent. Da die Inflation in der gleichen Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau verharrte, bedeutete dies für die sächsischen Arbeitnehmer starke Reallohnsteigerungen. Trotz der stark verbesserten Vergütung gelingt es den sächsischen M+E-Firmen dennoch nur schwer, neue Fachkräfte zu gewinnen.

 
imreg Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung GmbH
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